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Thomas Memleb – Gitarre, Mandoline, Bouzouki, Cajón, Kleinpercussion.

Marion Möhle – Gitarren, Cavaquinho, Pandeiro, Kleinpercussion.

Helma Eller oder Hardo Rettig – diverses Schlagwerk (Congas, Bongos, Djongas, Djembe, Darbuka, Cajón, Rahmentrommel, Kleinpercussion).


Thomas Memleb – kam über die Luftgitarre zur E-Gitarre, mit der er zu Studentenzeiten seine WG-Mitglieder quälte („alle Regler nach rechts!“), bevor er sich im späten Alter von 26 Jahren eine spanische Akustikgitarre zulegte und die Sache etwas ernsthafter anging. Nach musikalischen Umwegen über afrikanisches Trommeln und Irish Folk sowie drei Jahren als Mandolinist in einer Country- und Bluegrass-Band begann er 1988, eigene Stücke zu schreiben. Da es keine Band gab, die diese Stücke spielen wollte, gründete er kurzerhand seine eigene: Schlagsaite. Thomas’ erste Mandoline war ein Erbstück von seinem Opa, das Bouzouki stammt von seiner Lieblingsurlaubsinsel Kreta. Die Flamenco-Einflüsse bei Schlagsaite stammen überwiegend aus seiner Feder. Kein Wunder, schließlich überquerte er bereits als Vierjähriger zum erstenmal die Pyrenäen, studierte später Spanisch und hat überhaupt ein Faible für alles Spanische.

Marion Möhle – hat in jungen Jahren überwiegend klassische Musik gemacht – auf der Querflöte, zu der sie auch heute noch gelegentlich greift. Später kam dann der Jazz hinzu und ein neues Instrument: die Posaune. Als nächstes entdeckte sie die Gitarre, die sie in verschiedenen Ensembles spielte – vom Jazz-Duo bis zur Big Band. Zu Schlagsaite stieß sie 1999 und ist seither gemeinsam mit Thomas für die meisten Kompositionen und Arrangements der Gruppe verantwortlich. Von Reisen nach Brasilien brachte sie nicht nur Samba- und Bossa-Einflüsse mit zurück, sondern auch Instrumente wie Cavaquinho und Pandeiro, die das Klangspektrum von Schlagsaite bereichern. Marions besondere Liebe gilt nicht nur der brasilianischen Musik, sondern der Latin Music ganz allgemein sowie dem Jazz ... und dem großen Universum der Weltmusik.

Helma Eller

Hardo Rettig

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